Eschenbacher bauten Swatch-Bau in Biel mit
Das Gebäude sorgt als «Swatch-Schlange» für Aufsehen weit über die Grenzen der Schweiz hinaus. Die Hülle des neuen Hauptquartiers des Uhrenkonzerns Swatch in Biel ist eine der weltweit grössten Freiform-Holzkonstruktionen – mitgeplant und vor allem berechnet von Holzbauingenieuren aus Eschenbach. Genauer gesagt vom Ostschweizer Ingenieurbüro SJB Kempter Fitze AG, das seit zwölf Jahren an der Gublenstrasse 2 im Industriegebiet von Eschenbach einen seiner acht Standorte betreibt. Das Büro in Eschenbach ist mit seinen sechs Mitarbeitenden innerhalb der SJB-Gruppe im Bereich Holzbau tätig. Und damit seit dem Beginn der Planung im Jahr 2013 verantwortlich für die Konstruktion der hölzernen Hülle des neuen Swatch-Hauptquartiers.
Lesen Sie hier den vollständigen Bericht in der Südostschweiz vom 17. Dezember 2019
Swatch eröffnet neuen Hauptsitz in Biel
Anfang Oktober wurde das neue Gebäude der Swatch in Biel eröffnet. Unsere Holzbauingenieure arbeiten seit 2011 an diesem komplexen Projekt. Die 11‘000m2 grosse Fassade, welche von mehr als 2‘000m3 frei geformten Brettschichtholzträgern getragen wird, ist das Highlight vom Neubau. Die Träger wurden bereits bei der Verleimung der Lamellen in ihre individuelle Form gebracht und damit wurde das abzuspanende Volumen massgeblich reduziert.
SJB Kempter Fitze AG übernahm beim Bau folgende Aufgaben: Vorprojekt, Bauprojekt, Ausschreibung, Entwicklung der Ausführungsdetails und Ausführungsstatik. Seitens SJB wurden über 20‘000 Arbeitsstunden in das Projekt investiert, bis das fertige Ergebnis stand. Der imposante Bau ist 240 Meter lang und 35 Meter breit und stammt vom japanischen Stararchitekten Shigeru Ban.
Die Ingenieure hinter den Visionen
Der Holzbau erobert die Welt zurück. Neue Technologien erlauben beim Bauen mit dem Werkstoff Holz ganz neue Formen. Die Architekturzeitschriften sind voll mit eindrücklichen Beispielen. Im Holzbau spielt Gossau auch international eine wichtige Rolle. Regelmässig erregen Holzbauten der Blumer-Lehmann Gruppe in aller Welt aufsehen. Weniger bekannt ist, dass eine zweite Gossauer Firma ebenfalls am Siegeszug des Werkstoffs Holz beteiligt ist: Das Ingenieurbüro SJB Kempter Fitze AG.
Lesen Sie hier den vollständigen Bericht vom St. Galler Tagblatt 12.01.2019